20. und 21.11.2011 

Jelinek.Dialoge
Sätze und GegenSätze aus Literatur und Wissenschaft

veranstaltet vom Elfriede Jelinek-Forschungszentrum
in Kooperation mit dem Verein Neugermanistik Wien,
dem Schauspielhaus Wien und der Alten Schmiede


Welche Wirkung haben Elfriede Jelineks Werke auf österreichische AutorInnen? Inwieweit sind die Themen und Formen von Jelineks Texten für die literarischen Arbeiten der jüngeren AutorInnengeneration in Österreich von Relevanz? Welche Prägungen, Einflüsse und Oppositionen gibt es? Welche Ansätze werden aufgegriffen, welche bewusst verworfen?

Acht österreichische AutorInnen traten „in Dialog“ mit acht WissenschaftlerInnen des Instituts für Germanistik der Universität Wien und präsentierten gemeinsam entwickelte Formen der Auseinandersetzung mit Jelineks Werk. Das Spektrum der Beiträge reichte von neuen Texten, Aufführungen, Performances, Lesungen, Gesprächen und Vorträgen bis hin zu bewussten Grenzüberschreitungen von Literatur und Theorie.

Den Schwerpunkt des ersten Teils der Veranstaltung am 20.11. im Schauspielhaus bildeten szenische und performative Präsentationen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 21.11. in der Alten Schmiede standen Lesungen neuer Texte. In der anschließenden Diskussion „Fortschreibungen – Gegenschreibungen – Neuschreibungen?“ wurde über die Ergebnisse der Veranstaltung reflektiert.

Hochgatterer, Fliedl
Kriegleder, Balàka
Clar, Ender, Ernst
Innerhofer, Winkler
Strigl, Flor
Neumann, Janke, Schenkermayr, Balàka, Beck

PROGRAMM

Sonntag, 20.11.2011, 15 Uhr
Schauspielhaus, 1090, Porzellangasse 19

Paulus Hochgatterer und Konstanze Fliedl:
Du sollst Vater und Mutter – Der Autor und seine literarischen Eltern

Bettina Balàka und Wynfrid Kriegleder:
LOCKVÖGEL, BABY

- Pause -

Gerhild Steinbuch und Eva Horn:
„...immer nur Natur“

Peter Clar und Peter Ernst:
„Ich habe einen Stift und bin zu allem fähig!“ Der Autor und seine Opfer/Leser

- Pause -

Händl Klaus und Richard Schrodt:
„Ich ersehne die Alpen“

Ewald Palmetshofer und Alexandra Millner:
das sprechen kann man nicht
Eine schriftliche Unterredung


Montag, 21.11.2011, 18 Uhr
Literarisches Quartier, Alte Schmiede, 1010, Schönlaterngasse 9

Andrea Winkler und Roland Innerhofer:
„Wir“. - Wen kümmert’s, wer (brigitte, paula, erich und heinz) spricht?

Olga Flor und Daniela Strigl:
„Das Haus aus Sprache ist mir leider zusammengekracht.“

Abschlussdiskussion: Fortschreibungen – Gegenschreibungen – Neuschreibungen?
Mit Bettina Balàka, Andreas Beck, Pia Janke, Kurt Neumann, moderiert von Christian Schenkermayr


Tickets
Der Eintritt für die Veranstaltung am 21.11. in der Alten Schmiede war frei. Tickets für die Veranstaltung am 20.11. im Schauspielhaus zum Preis von 18 Euro (alle drei Einheiten) bzw. 9 Euro (eine Einheit) an der Tageskasse des Schauspielhauses, telefonisch unter der Nummer +43 1 317 01 01 18 oder per Mail unter karten@schauspielhaus.at.

Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien.

 

Videos: Hubert Jobst