8.9.2016, Radiokulturhaus, Radiocafe, 1040, Argentinierstraße 30a

DISKUSSION

Staatsoperette – Austrotragödie – Empörung und Agitation

veranstaltet vom Elfriede Jelinek-Forschungszentrum
und der
Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte - Kontexte - Rezeption
in Kooperation mit dem Radiokulturhaus

 

Pia Janke

Staatsoperette war 1977 als Fernsehoper Franz Novotnys und Otto M. Zykans einer der größten künstlerisch-medialen Skandale der Zweiten Republik.
Der Titel wurde zum geflügelten Wort. 1977 in widrigen Produktionsbedingungen als Fragment verwirklicht, wurde 2016 bei den Bregenzer Festspielen in Kooperation mit der Neuen Oper Wien eine Bühnenfassung von Irene Suchy und Michael Mautner uraufgeführt.

v.l.n.r.: Rauscher, Polt-Heinzl, Thurnher, Suchy, Samsonow, Mautner, Novotny

Im Theater Akzent läuft die zweite Serie am 13., 16., 17. und 18.9.2016.

Der Epoche des Austrofaschismus ist eine Sprengkraft eigen, die sich in den diskursiven Benennungen und in der historischen Befassung zeigt. Zur Debatte standen nun die neue Fassung, die Frage nach der Legitimation von künstlerischer Umsetzung dieses Herrschaftssystems und die künstlerisch-literarische Reflexion.

Mit Musik und Filmausschnitten aus der Bregenzer Uraufführung und aus dem Fernsehfilm von 1977.

Am Podium: Michael Mautner, Franz Novotny, Evelyne Polt-Heinzl, Hans Rauscher, Elisabeth von Samsonow, Armin Thurnher.

Begrüßung: Pia Janke
Moderation: Irene Suchy


Mit freundlicher Unterstützung von:


  gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung