Musikalische Kontexte

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (vormals Konservatorium der Stadt Wien) © Wolfgang Simlinger

In den 1960er Jahren, in der Zeit, in der Elfriede Jelinek das Konservatorium der Stadt Wien besuchte, beschäftigte man sich sowohl dort als auch an der Hochschule für Musik wenig mit zeitgenössischer Musik.
An der Hochschule für Musik gab es jedoch erste Tendenzen in Hinblick auf Neue Musik. Junge Komponisten wie Dieter Kaufmann, Friedrich Cerha, HK Gruber, Kurt Schwertsik und Otto M. Zykan setzten neue Akzente in der Wiener Kompositionsszene.

Jelinek lernte während ihrer Musikausbildung am Konservatorium jedoch nicht nur die Klassiker der Orgel wie Dieterich Buxtehude oder Johann Sebastian Bach kennen, sondern auch zeitgenössische Werke, u.a. von Olivier Messiaen.

Ebenfalls wichtig für Jelinek waren die Komponisten Wilhelm Zobl, mit dem sie auch befreundet war, und Hanns Eisler. Zum Tod Wilhelm Zobls hat sie auch einen Essay verfasst (Ein Zahlengrab. Über einen toten Freund. In: MusikTexte 40/41 (1991), S. 107.)

DIE BEITRÄGE DIESES BEREICHS:

Johanna Doderer, Helga Utz, Susana Zapke, moderiert von Irene Suchy:
Gender.Komik.Subversion


  

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