Jelinek online. Elfriede Jelinek: Werk und Rezeption

Förderstelle: Wissenschaftsfonds (FWF), P 32097-G30

Seit Anfang Jänner 2020 wird das vom FWF geförderte Forschungsprojekt Jelinek online. Elfriede Jelinek: Werk und Rezeption unter der Leitung von Pia Janke und in Zusammenarbeit mit dem Austrian Centre for Digital Humanities der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, das für die technische Realisierung zuständig ist, als Kooperationsprojekt des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien mit dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum realisiert.

Im Rahmen des Projekts werden Jelineks Gesamtwerk und dessen weltweite künstlerische und wissenschaftliche Rezeption in Form eines digitalen Portals bibliographisch erschlossen und kommentiert. Sämtliche Informationen, Daten und Kommentierungen der 2014 erschienenen Printfassung Elfriede Jelinek: Werk und Rezeption sowie die neu recherchierten Daten werden auf diesem Online-Portal allen Interessierten als Open-Access-Informationen zugänglich gemacht.

Im Zuge dessen wird auch die inhaltliche Ebene der Werk- und Rezeptionserschließung überarbeitet und erweitert. So werden mittels Informationsverknüpfungen und Verlinkungen innerhalb des Portals sowie zu online verfügbaren Texten und Sekundärtexten inhaltliche Zusammenhänge der Werk- und Rezeptionsbereiche deutlich gemacht.
Ausgehend von der Jelinek-Forschung wird nun auch das Schlagwortsystem ausgebaut, das die Werke, Interviews und künstlerischen Bearbeitungen der Werke thematisch miteinander vernetzt und zum integralen Bestandteil der vernetzten Suchfunktionen des Portals wird.

Ein weiteres Anliegen des Projekts ist die Zusammenführung von Archivkatalog und Portal, um auf diese Weise eine Vernetzung mit den Archivbeständen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums zu erreichen.

Projektleitung:

Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke
Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft. Arbeitete als Musiktheaterdramaturgin u.a. an der Wiener Staatsoper und der Oper Bonn. 2006 Habilitation über politische Massenfestspiele in Österreich 1918-38. Ao. Univ.-Prof. am Institut für Germanistik der Universität Wien. 2004 Gründung des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums, seither Leiterin. Seit 2013 auch Leiterin der Forschungsplattform Elfriede Jelinek der Universität Wien. Lehraufträge an der Wiener Universität für angewandte Kunst und an der Musikuniversität. Bücher u.a. zu Peter Handke, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek, zum Libretto und zu interdisziplinären Themen.

E-Mail: pia.janke@univie.ac.at
T: +43 1 4277 42125

Wissenschaftliche Koordinatorin:

Sabrina Weinzettl, MA (Interuniversitärer Forschungsverbund Elfriede Jelinek)
Studium der Deutschen Philologie an der Universität Wien, Masterarbeit über „Das hat Gott getan!“ Gewalt im Namen Gottes? Elfriede Jelineks „Wut“ (2019). Teilnahme am Nachwuchsworkshop Elfriede Jelinek: Alterität, Xenophobie und kulturelle Übersetzung mit einem Beitrag zu Alterität und Identität in Elfriede Jelineks Theatertext Wut. 2015-16 Redakteurin bei der Badener Zeitung.

E-Mail: sabrina.weinzettl@univie.ac.at
T: +43 1 4277 25504

ProjektmitarbeiterInnen:

Mag. Tatjana Griessler
Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien, jahrelange Tätigkeit in der Privatwirtschaft. Studium der Deutschen Philologie und Austrian Studies an der Universität Wien. Publikation im JeliNetz: Verschlingen, Verputzen, Versteckerln und Vergessen. Gesellschaftskritik auf sprachlicher Ebene in Nestroys Häuptling Abendwind und Jelineks Präsident Abendwind. (2019)

E-Mail: tatjana.griessler@elfriede-jelinek-forschungszentrum.com
T: +43 1 4277 25505

Dr. Christian Schenkermayr
Studium der Germanistik an der Universität Wien. 2006-08 ÖNB-Projekt Die europäische Rezeption von Elfriede Jelineks Theatertexten. 2008-12 Universitätsassistent i.A. an der Universität Wien. 2013-14 FWF-Projekt Elfriede Jelinek: Werk und Wirkung. Promotion über interreligiöse Diskurse im Spannungsfeld sprachanalytischer Schreibverfahren am Beispiel von Elfriede Jelinek, Barbara Frischmuth und Josef Winkler.

E-Mail: christian.schenkermayr@elfriede-jelinek-forschungszentrum.com
T: +43 1 4277 25504

Mag. Susanne Teutsch
Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Romanistik in Wien und Mailand. Diplomarbeit über das Karnevaleske bei Elfriede Jelinek und Luisa Valenzuela. 2012-15 OeAD-Lektorin in Bukarest. Teilnahme an Nachwuchsworkshops mit Beiträgen zu den filmischen Bezügen in Jelineks Essays und zum Geschichtsdiskurs in Die Kinder der Toten und Mircea Cartarescus Die Wissenden.

E-Mail: susanne.teutsch@elfriede-jelinek-forschungszentrum.com
T: +43 1 4277 25505


Partnerinstitutionen des Projekts:

  • Deutsches Literaturarchiv Marbach (Leitung: Prof. Dr. Sandra Richter)
  • Goethe-Institut (Abteilung für Literatur und Übersetzungsförderung; Leitung: Claudia Amthor-Croft)
  • Forschungsinstitut Brenner-Archiv (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Ulrike Tanzer)
  • Literaturhaus Wien (Leitung: Mag. Robert Huez)
  • Musil-Institut / Kärntner Literaturarchiv (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Anke Bosse)
  • Österreich-Bibliotheken (Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres; Leiterin des Referats: Sandra Diepenseifen)


Internationales Forschungsgremium des Projekts:

  • Prof. Dr. Inge Arteel, Vrije Universiteit Brüssel
  • Univ.-Doz. Dr. Alexandr W. Belobratow, Universität St. Petersburg
  • Univ.-Prof. Dr. Allyson Fiddler, Lancaster University
  • Prof. Dr. Ulrike Haß, Ruhr-Universität Bochum
  • Univ.-Prof. Dr. Yasmin Hoffmann, Universität Montpellier 3
  • Univ.-Prof. Dr. Brigitte Jirku, Universitat de Valencia
  • Univ.-Prof. Dr. Margarete Lamb-Faffelberger, Lafayette College
  • Univ.-Prof. Dr. Luigi Reitani, Italienisches Kulturinstitut Berlin
  • Prof. Dr. Monika Szczepaniak, Uniwersytet Kazimierza Wielkiego, Bydgoszcz

Internationale wissenschaftliche PartnerInnen des Projekts:

  • Prof. Dr. Barbara Agnese, Université de Montréal
  • Dr. Evelyn Annuß, Ruhr-Universität Bochum
  • Ass.-Prof. Dr. Zuzana Augustová, Karlsuniversität Prag
  • Univ.-Prof. Dr. Russell A. Berman, Stanford University
  • Prof. Dr. Corina Caduff, Zürcher Hochschule der Künste
  • Doc. Mgr. Renata Cornejo, Ph.D., Univerzity J. E. Purkyn? v Ústí nad Labem
  • O. Univ.-Prof. Dr. Evelyn Deutsch-Schreiner, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
  • Univ.-Prof. Dr. Pablo Diener, Universidade Federal de Mato Grosso
  • Univ.-Prof. Dr. Konstanze Fliedl, Universität Wien
  • Dr. Ulrike Garde, Macquarie University of Sidney
  • Univ.-Doz. Dr. Mumina Hafez, Universität Kairo
  • Prof. Dr. Beate Hochholdinger-Reiterer, Universität Bern
  • Univ.-Prof. Dr. Dagmar von Hoff, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  • Prof. Dr. Jang, Eun-Soo, Hankuk University of Foreign Studies Seoul
  • Dr. Karen Jürs-Munby, Lancaster University
  • Magnus Lindman, Stockholm
  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Liu Wei, Fudan-Universität Shanghai
  • Dr. Goran Lovric, Universität Zadar
  • Prof. Dr. Carlotta von Maltzan, University of Stellenbosch
  • Univ.-Prof. Amrit Mehta, University Hyderabad
  • Univ.-Prof. Dr. Vladko Murdarov, Institut f. Bulgarische Sprache der BAW
  • Univ.-Prof. Dr. Keiko Nakagome, Daito-Bunka Universität Tokio
  • Dr. Artur Pelka, Universität Lodz
  • Univ.-Prof. Dr. Michael Schmidt, Universität Tromsø
  • Prof. Dr. Franziska Schößler, FB II Germanistik, Universität Trier
  • Prof. Dr. Rita Svandrlik, Università degli Studi di Firenze
  • Prof. Dr. Herwig Weber, Universidad del Claustro de Sor Juana, Ciudad de México