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Schwerpunkt: Intermedialität

Für Jelineks Werke ist der Umgang mit unterschiedlichen Gattungen und Medien charakteristisch. Die Autorin arbeitet nicht nur mit Sprache, sondern mit alle Kunstformen wie Musik, Theater, Tanz, Film / Video, bildende Kunst, Mode, Installation und Medienkunst. Sie überschreitet, vernetzt und transformiert diese Formen zu komplexen intermedialen Texturen. Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch ihre Zusammenarbeit mit VertreterInnen anderer Kunstformen sowie die intermediale Umsetzung ihrer Theatertexte durch KünstlerInnen wie Ulrike Ottinger, Einar Schleef oder Christoph Schlingensief.

Das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum befasst sich seit seiner Gründung mit diesen intermedialen Formen und Zusammenarbeiten. So dokumentiert das 2004 erschienene Werkverzeichnis Elfriede Jelinek erstmals alle intermediale Arbeiten Jelineks sowie alle künstlerischen Bearbeitungen ihrer Werke.

Das Symposium zu Jelineks 60. Geburtstag den intermediale Überschreitungen insbesondere in den Bereichen Theater, Musik, Hörspiel, Film und bildende Kunst gewidmet. Die Zusammenarbeit mit KünstlerInnen wie Olga Neuwirth, VALIE EXPORT, Ulrike Ottinger, Bernd R. Bienert, Hans Scheugl, Christoph Schlingensief und Elke Krystufek standen dabei zur Diskussion.

In Zukunft wird sich das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum verstärkt Jelineks intermedialen Zusammenarbeiten widmen. Auch ein großer Schwerpunkt zu Christoph Schlingensief, mit dem die Autorin wiederholt bei Projekten zusammengearbeitet hat, ist in Planung.




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