Aktuelle Arbeiten des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums


Das Über-Setzen. Interkulturelle Dialoge

Das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum führt seit 2009 eine Reihe durch, die sich mit Fragestellungen zu Elfriede Jelineks Werk im internationalen Kontext beschäftigt. Dazu werden mit Hilfe der neuen Medien internationale LiteraturwissenschaftlerInnen und ÜbersetzerInnen zusammengebracht. Die Kommunikation mittels Videokonferenzen, Chats und E-Mail-Wechsel soll dabei auch neue Wege der wissenschaftlichen Interaktion weisen.
Die diskutierten Themen reichen von Fragen zu interkulturellen Wechselwirkungen über jene der Übersetzungsproblematik bis hin zu allgemeinen ästhetischen und stilistischen Aspekten.
Die Ergebnisse der Einzelveranstaltungen werden im Jahrbuch des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums JELINEK[JAHR]BUCH dokumentiert.

Elfriede Jelinek: Werk und Rezeption

Das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum war zentral an der Erarbeitung der Publikation Elfriede Jelinek: Werk und Rezeption beteiligt, die im Dezember 2014 erschienen ist. Es handelt sich dabei um das kommentierte Gesamtverzeichnis von Elfriede Jelineks Werk (gegliedert nach Gattungen), der weltweiten Übersetzungen und Aufführungen, der Jelinek-Interviews, der Bearbeitungen der Werke durch andere, der Preise und Symposien sowie der internationalen wissenschaftlichen und medialen Auseinanderset-zung (Sekundärliteratur, Rezensionen, Porträts, Radio- und TV-Sendungen, Filme). Relevante Informationen wie Abdrucke, Ausgaben, Anlässe, formale und thematische Aspekte werden kompakt und übersichtlich dargestellt.
Textausschnitte machen das Verzeichnis auch zu einem Lesebuch, das unmittelbare Einblicke in die Arbeit Elfriede Jelineks gibt.


JELINEK[JAHR]BUCH 2015

Das nächste Jahrbuch des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums wird 2015 erscheinen. Es wird Beiträge und Gespräche zu aktuellen Texten Elfriede Jelineks versammeln, Projekte des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums dokumentieren und eine Chronik der Jahre 2013 und 2014 enthalten.

Projekt: Ökonomie und Gender - Künstlerische Reflexionen von Frauen in Österreich von 1968 bis heute

Mit 1.4.2014 startete das durch den Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank geförderte und auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt „Ökonomie und Gender – Künstlerische Reflexionen von Frauen in Österreich von 1968 bis heute“ des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums.
Es umfasst die Dokumentation und Analyse interdisziplinärer Werke von österreichischen und US-amerikanischen Künstlerinnen in Bezug auf die genderökonomischen Diskurse von 1968 bis 2014. Es ist das erste Projekt, das die interdisziplinären und generationenübergreifenden Wechselbeziehungen zwischen Ökonomie und Gender bei österreichischen Künstlerinnen aufzeigt und diese Werke in Zusammenhang mit den Werken US-amerikanischer Künstlerinnen bringt.

Projektmitarbeiterinnen: Verena Humer, Christine Ehardt, Moira Mertens
Projektleitung: Pia Janke

Die Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte – Kontexte – Rezeption wird in diesem Zusammenhang vom 23. bis 26.4.2015 das interdisziplinäre Symposium „KAPITAL MACHT GESCHLECHT. Ökonomie & Gender in Elfriede Jelineks Werk “ veranstalten.


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